Archiv 2020

Flexible Roboter der TH Nürnberg auf der Hannover Messe

Stefan Landkammer auf der Hannover MesseBild vergrössernStefan Landkammer auf der Hannover Messe

Roboter in Fabriken arbeiten normalerweise allein in geschützten Bereichen. Doch immer häufiger interagieren sie direkt mit dem Menschen. Wie kann die Zusammenarbeit so gestaltet werden, dass es dabei zu keinen Verletzungen kommt? Das ist die Frage, die im Projekt BioFlexRobot beantwortet werden soll. Industrieroboterhersteller verfolgen den Ansatz, die bestehenden elektrischen Leichtbauroboter um teure und schwer zu beherrschende Sicherheitssensorik und aktive Nachgiebigkeitsregelung zu erweitern.

Der Ansatz der TH Nürnberg geht einen anderen Weg. Im Bionicum-Forschungsprojekt „OHM-Krabbler“, wurde das Funktionsprinzip der Spinnenbeingelenke nach dem „Technology-Pull“ Prinzip in die Technik übertragen und auf dieser Basis neuartige bionische Robotergelenke entwickelt. Mittlerweile wurde schon das europäische Patent für dieses Gelenkprinzip erteilt.

Ein Roboter, der aus solchen nachgiebigen Gelenken besteht kann dann eingesetzt werden, um die direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter sicherer zu machen. Schon bevor die Kollisionsüberwachung greift, reagiert das neuartige Gelenk mit seiner natürlichen Nachgiebigkeit auf den Zusammenstoß.


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