Archiv 2020

Robotertreffen ging tierisch Richtung Zukunft

Gruppenbild mit Menschen und RoboternBild vergrössernGruppenbild mit den Robotern Nao, Pepper und Sanbot und den menschlichen Gästen (v.l.n.r) Prof. Ulrich Schäfer, Alexandra Lang, Marcus König, Lara Stengel und Adrian Fehrle; Foto: Steffi Apenburg

Am 24. Januar 2018 drehte sich in Nürnberg alles um humanoide Roboter und Natur. Alexandra Lang von Bionicum ist überzeugt davon, dass "ein Blick in die Natur helfen kann, Roboter flexibler und energieeffizienter zu machen." Denn heutzutage haben Roboter noch ein großes Manko. Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schäfer von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden bringt es charmant auf den Punkt: "Bisher haben Nao, Pepper und Co. einen Intelligenzgrad, der nur geringfügig über dem eines Staubsaugers liegt."

Dennoch kommen Roboter schon jetzt immer häufiger im öffentlichen Leben vor und unterstützen Menschen im Alltag. Sie interagieren über Sprache und Gestik. Ihr Potenzial fasziniert nicht nur Technikexperten, sondern inzwischen auch Kundinnen und Kunden in europäischen Supermärkten. Kulinarikwelten-Inhaber Roman Stengel beobachtet die Entwicklung täglich in seinem EDEKA Center in Fürth: "Der Umgang mit unserem Pepper wird für unsere Kunden langsam zur Normalität. Sie stellen ihm Fragen und fotografieren und knuddeln ihn sogar."

Experten wissen, dass das 'Erleben' von Robotern viel mehr bewirkt als das Betrachten eines Fotos oder Videos – vermutlich deshalb, weil die Ähnlichkeit mit Menschen irrtümlicherweise quasi automatisch dazu führt, dass den Kunstwesen Eigenschaften, Emotionen und Handlungsabsichten zugeschrieben werden. Dipl.-Ing. Sebastian Reitelshöfer von der Bionicum Forschung (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) betrachtet das Treffen neben dem Erfahrungsaustausch vor allem als Möglichkeit, in der Öffentlichkeit auf das Thema humanoide Roboter aufmerksam zu machen und einen Dialog mit Interessierten anzustoßen.


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