Starker Antrieb, spielend leicht – was lernt der Roboter von Mensch und Tier

Ohne Roboter wären die Filmhelden in „Star Wars“ aufgeschmissen. Aber auch in unserem Alltag mischen Roboter kräftig mit: Sie bauen Autos, helfen Ärzten bei Operationen und übernehmen zunehmend lästige Tätigkeiten im Haushalt.

Forscher entwickeln heute Roboter mit erstaunlichen Fähigkeiten. Dennoch reichen die Maschinen bei weitem nicht an das Können von Mensch und Tier heran. Hier kommen Bioniker ins Spiel: Sie übertragen Bauteile, Antriebe und Bewegungsabläufe aus der Natur in die Robotik.

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 112 Km/h eines Gepards können beispielsweise heutige Laufroboter nicht mithalten. Der schnellste von ihnen erreicht gerade mal 47 Km/h. Das liegt unter anderem daran, dass der Antrieb von Robotern auf klassischen Elektromotoren beruht. Derartige Antriebe sind schwerer als Muskeln. Zudem geben Muskeln bei einem Sprung bis zu 40% der Aufprall-Energie wieder zurück in den Bewegungsapparat. Das macht Muskeln effizient bei gleichzeitig geringem Gewicht.

Der Muskel-Sehnen-Apparat von Tieren dient auch am Bionicum Forschung als Vorbild für künstliche Muskeln und neuartige Antriebe.

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