Glatt im Sand, kratzfest im Wind – Oberflächen von Pflanzen und Tieren mit verblüffenden Eigenschaften

Manche Lebewesen können Dinge, die wir kaum für möglich halten: Im Sand schwimmen, unter Wasser trocken bleiben oder aus taufeuchtem Sand trinken.

Verantwortlich für diese Fähigkeiten ist jeweils die Haut beziehungsweise die Oberfläche. Im Lauf ihrer Entwicklungsgeschichte haben sich die Oberflächen von Tieren und Pflanzen perfekt an den jeweiligen Lebensraum angepasst. So kann die Eidechse namens „Sandfisch“ mit ihrer reibungsarmen und kratzfesten Haut im Sand schwimmen, um vor Feinden zu fliehen.

Auch in der Technik sind Oberflächen ein wichtiges Thema. So könnten in Zukunft Solaranlagen in Wüstengebieten mit künstlicher Sandfischhaut beschichtet werden. Denn die dafür benötigten Spiegel werden einerseits oft von Staub bedeckt, andererseits zerkratzen Sandkörner während Stürmen die reflektierenden Oberflächen. Die Technik des Sandfisches könnte dabei helfen, dass die Anlagen seltener gereinigt werden müssen und die Spiegel länger einsetzbar sind.

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