Viele Arten, viele Ideen – warum die Artenvielfalt die Grundlage der Bionik ist

Schnecken haben Augenblasen, Stubenfliegen haben Facettenaugen, Säugetiere, wie wir Menschen, haben Linsenaugen. Vielfalt hat sich bewährt, weil sich im Laufe der Evolution Tiere an sehr unterschiedliche Anforderungen anpassen mussten. Beispielsweise bewegen sich Fliegen für ihre Größe sehr schnell. Daher verfügen sie über Facettenaugen, mit denen sie Bewegungen viermal schneller wahrnehmen können als wir Menschen. Schnecken kommen dagegen bei ihrem Tempo mit einfach gebauten Augenblasen gut zurecht.

In der Bionik nützen wir Menschen diesen Ideenreichtum, der sich in der gesamten Artenvielfalt widerspiegelt. Einfache und robuste Techniken, wie bei den Schnecken, sind dabei genauso gefragt, wie komplizierte, aber leistungsfähige Lösungen. Mit der Bionik stehen wir erst am Anfang einer großen Entdeckungsreise, für die es sich lohnt, Vielfalt in der Natur zu schützen.

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