Scharfe Zähne, gewetzte Messer – wie Materialien in der Natur von selbst Probleme lösen

Nie wieder waschen, flicken, Messer schärfen – der schöne Traum kommt durch Bionik greifbar nah.

Denn in der Natur regelt sich vieles von selbst: Ein wenig Regen genügt, und die Lotuspflanze ist blitzsauber. Wunden heilen bei Pflanzen und Tieren ohne Zutun. Die Waben der Bienen nehmen von alleine ihre sechseckige Form an.

In den sogenannten „Selbst-X-Eigenschaften“ steckt viel Potential für die Technik. Das Beispiel der Selbstschärfung von Zähnen bei Nagetieren verdeutlicht das. Der Trick der Natur besteht in einem gesteuerten Verschleiß der Zähne, die bei Nagetieren ein Leben lang wachsen. Unterschiedlich harte Schichten bewirken, dass immer erst der weiche hintere Teil der Zähne abgenutzt wird, während die harte vordere Deckschicht als scharfe Kante bestehen bleibt und nur nach und nach abbricht. So schärfen sich die Schneidewerkzeuge bei jedem Biss von selbst.

Diesen Trick der Natur haben Wissenschaftler für selbstschärfende Industrie- und Alltagsmesser in die Anwendung gebracht.

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