Green Deal

Bioökonomie, Nachhaltigkeit, zirkuläre Wertschöpfung – immer mehr Unternehmen möchten aktiv daran mitarbeiten, Umwelt und Klima zu schützen. Die Bionik bietet ungeahnte Möglichkeiten für energie- und materialschonende Innovationen oder Produktoptimierung. Lassen Sie sich inspirieren.

Mühelos saugt der Schwimmfarn Salvina Öl aus dem Wasser. Forscher arbeiten daran, diese biologische Eigenschaft technisch umzusetzen. Auf diese Weise könnten künftig Ölteppiche im Meer erfolgreich entfernt werden.

Beispiele

Maximal stabil bei geringstmöglichem Materialeinsatz: Dieses Prinzip kommt in der Natur ständig vor. So sind Bäume, Knochen und skurril wirkende Tiefseelebewesen wie der Gießkannenschwamm Vorbilder des Leichtbauverfahrens.

Roboter haben nichts mit der Natur zu tun? Das trifft oftmals nicht zu! Spinnen, Eulen und auch der Körperbau des Menschen dienten bereits als Ideengeber für die moderne Robotik. Und Fische liefern mit ihrem Seitenlinienorgan Anreize für die Entwicklung sensibler Sensoren.

Produktoptimierung durch Oberflächenfunktionalisierung! Die Natur liefert dazu spannende Ideen: Hydrophobe Oberflächen dank Lotus oder Kannenpflanze, gleichmäßiger Flüssigkeitstransport nach Art des australischen Dornteufels oder Kratzfestigkeit à la nordafrikanischem Sandfisch.

Auf Nano-Ebene sieht die Welt ganz anders aus! Und bietet Anreize für technische Umsetzungen. Zwischen den mikroskopisch kleinen Härchen an den Pfoten eines Geckos und der Wand wirken statische Anziehungskräfte. Und die Skelettnadeln des Gießkannenschwamms sind aus lichtleitenden Nanokugeln aufgebaut.

Ameisen, Bienen oder Sardinen. Sie alle treten gelegentlich in großen Schwärmen auf. Die Art und Weise, wie sich die Tiere organisieren liefert Ideen für Logistik-Unternehmen. So verbesserte der sogenannte Ameisenalgorithmus bereits Flugrouten und Lieferstrecken.

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