GentlemanDino

Den Augenblick genießen, Schluck für Schluck.

Vor etwa 150 Jahren war Schluss mit dem Kaffeeanbau auf Sri Lanka – Schuld daran war ein Rostpilz. Kaffee war damals das Nationalgetränk der Engländer. Und die damalige britische Kronkolonie Ceylon – das heutige Sri Lanka – war einer der bedeutendsten Kaffee-Exporteure. Dann tauchte ein Pilz auf, der eine vernichtende Blattkrankheit auslöste: der Kaffeerost Hemileia vastatrix. Dafür gediehen die Teepflanzen umso prächtiger. Die Kaffeebauern stiegen auf Tee um. Die Engländer taten es ihnen gleich und wurden zu begeisterten Teetrinkern.

Der weltweit am häufigsten konsumierte Kaffee ist Coffea arabica. Doch seine geringe genetische Vielfalt hat Schattenseiten. Inzwischen gibt es längst Mittel gegen den zerstörerischen Kaffeerost, damit Kaffee als morgendlicher Wachmacher immer zur Verfügung steht. Doch die Kaffeepflanzer müssen sich auf immer neue Krankheiten gefasst machen und ihre Anbaumethoden kontinuierlich anpassen, um ihre Ernten zu schützen.