Pfiffige Pfadfinder – Ameisen entdecken immer den kürzesten Weg

Das Gehirn der Ameisen ist kleiner als ein Stecknadelkopf. Aber wenn sich Ameisen zusammentun, sind sie unschlagbare Pfadfinder.

Auf ihren Wegen zwischen Bau und Futterquelle hinterlassen die Ameisen Duftspuren, die Artgenossen anlocken. Je kürzer ein Weg ist, desto öfter wird die Duftspur erneuert. So ziehen die kürzesten Wege bald die meisten Ameisen an.

Die Ameisen-Methode ist so clever, dass sie für Computerprogramme genutzt wird. Mittels digitaler „Duftspuren“ berechnen „Ameisenalgorithmen“ heute Flugrouten oder Lieferstrecken.

Außerdem kennen Ameisen keinen Stau: Trifft eine schnellere Ameise auf eine langsamere, dann überholt sie niemals, sondern passt ihre Geschwindigkeit an. So kommen alle schneller ans Ziel.

Das wünscht man sich auch für den Straßenverkehr: Künftig sollen elektronische Fahrassistenz-Systeme Autofahrer beim gleichmäßigen Fahren unterstützen, indem sie wie Ameisen ständig untereinander kommunizieren.

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