Geschwindigkeitsrekorde – vom schnellsten Tier zum schnellsten Roboter

Von 0 auf 100 in 3,5 Sekunden: Ein Gepard kann schneller beschleunigen als die meisten Sportwagen, und das im Gelände. Für eine Vollbremsung braucht der Gepard nur vier Meter. Der Sportwagen fährt noch rund 30 Meter weiter.

Beim Bremsen spreizt der Gepard seine Zehen und überträgt damit mehr Kraft auf den Boden. Grund genug für einen Reifenhersteller, auf die Großkatze aufmerksam zu werden: Der bionische Reifen der Firma Continental verbreitert sich beim Bremsen und verringert den Bremsweg um zehn Prozent.

Das schnellste Tier ist auch Vorbild für den schnellsten Laufroboter. Er heißt „Cheetah“ und kann sogar von Trab zu Galopp wechseln. Er hat auch das biegsame Rückgrat des Geparden übernommen. Allerdings hat er noch Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht.

Der Geschwindigkeitsrekord des Roboters liegt bei 47 Stundenkilometern. Da bleibt die Leistung des Geparden mit über 110 Stundenkilometern einsame Spitze.

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