BunnyDino

Oh, so viele bunte Eier, da hab ich alle Pfoten voll zu tun.

So viele unterschiedliche Vögel, so viele unterschiedliche Eier. Die meisten Eier legen wohl Hühnervögel. Die größten jedoch stammen vom Laufvogel Strauß. Auch das Ei vom Emu ist ziemlich groß und stabil. Die Schale muss immerhin das recht schwere Männchen aushalten, das die dunkelgrünen Eier bebrütet. Auch beim Perltinamu und Tataupatinamu übernimmt das Männchen die Brutpflege. Die Schale der Eier sieht fast lackartig aus und reflektiert Licht auf eine besondere Weise. Dagegen wirken die bläulichen Guirakuckuck-Eier eher rau und rissig. Bei dieser Art brüten die Weibchen zusammen in einem gemeinsamen Nest. Das Moorschneehuhn legt hellbraune Eier mit dunkelbraunen Flecken – die perfekte Tarnung auf Moorboden oder in der Tundra. Passend zur Nestumgebung sehen auch die Kolkraben-Eier aus, grün, mit unregelmäßigen braunen Flecken. Ganz schlicht wirken die cremefarbenen Eier vom Perlkauz. In seinem natürlichen Versteck – umgeben von Holz und Schatten – sind sie fast unsichtbar.
Präparate im Bionicum: SNSB Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns

